| 17. Jahrhundert |
| Der Maler und Kartograph Peter Zweidler aus Teuschnitz im Frankenwald schuf den ersten Bamberger Stadtplan. |

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| Zwei Pflanzen von der Decke des rechten Seitenschiffes in der Michelskirche Bamberg: links ein Leberblümchen Hepatica nobilis (rot blühende Varietät), rechts ein Schöllkraut Chelidonium majus. In der Form des Leberblümchenblattes erkannte man eine Leber und verwendete das Kraut entsprechend der Signaturlehre gegen Leberkrankheiten. Dies geschieht heute auch noch in der Homöopathie. - Der deutsche Name des Schöllkrauts ist eine Verballhornung von Chelidonium ("Ch" sprich "sch"). "Chelidonium" bedeutet Schwalbenkraut: Die Blütezeit der Pflanze markiert das Sommerhalbjahr, von der Ankunft der Schwalben (etwa zu Mariä Verkündigung, 25. März) bis zu ihrem Wegzug im September ("An Mariä Geburt [8. September] ziehen die Schwalben furt."). Verwendung des Schöllkrauts: Der gelbe Milchsaft gilt als Mittel gegen Warzen. Das Kraut ist auch häufiger Bestandteil von Leber-Galle-Tees. | |
| 1628 Bürgermeister als Hexer hingerichtet |
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Ausleger am Schlenkerla in der Dominikanerstraße
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Das Schlenkerla ist Bambergs meistbesuchtes Gasthaus, denn hier gibt es Rauchbier (aber nicht nur hier!). |
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Der Bau der jetzigen Martinskirche und ehemaligen Jesuitenkirche am grünen Markt wurde 1686 begonnen. Die Kirche ist der geräumigste Bau der Stadt. Der Baumeister war Georg Dientzenhofer. |
Blick zum Turm der Martinskirche. Im Hintergrund befinden sich der Hauptsmoorwald und die Berge des Fränkischen Jura. |
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| Ostflügel der Neuen Residenz. Den Abschluss rechts bildet der so genannte Vierzehnheiligen-Pavillon. - Im abgebildeten Teil der Neuen Residenz befindet sich die Staatsbibliothek Bamberg | Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn (1655-1729), Erzbischof von Mainz und Erzkanzler des deutschen Reiches seit 1695. Als Fürstbischof von Bamberg (seit 1693) ließ er die Neue Residenz erbauen und gilt als Vater des fränkischen Barock. |
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