| 12. Jahrhundert |
![]() |
Das Bild aus der in der Michelskirche befindlichen Ottolegende (von 1628) veranschaulicht, dass Bischof Otto stets ein Mann des Ausgleichs war: Man schmiedet ihm Pfeile, um sich seiner Feinde erwehren zu können, doch er lässt sie umschmieden und zum Bau der 1117 durch ein Erdbeben zerstörten Michelskirche verwenden. |
![]() |
Die Altenburg ist in ihrer heutigen Gestalt zu einem großen Teil der romantisierenden Burgenbegeisterung des 19. Jahrhunderts zu verdanken. Die Burg wurde 1553 im Markgräflerkrieg durch Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth gebrandschatzt und war seitdem Ruine. 1801 wurden die zerfallenden Reste der Burg von Dr. Adalbert Friedrich Marcus erworben. Nach seinem Tod übernahm der 1818 gegründete Altenburg-Verein die Aufgabe, die Burg zu pflegen und zu erhalten. |
| Bild: Gesandte aus Pommern bitten Otto um Missionierung ihrer Heimat |
![]() |
Darstellung des heiligen Otto auf der älteren Grabtumba im ehemaligen Kloster Michelsberg (Bamberg) |
![]() |
Die heilige Kunigunde auf dem Kaisergrab von Tilman Riemenschneider im Bamberger Dom |
| Quelle: |