| (älteste figürliche Darstellungen des heiligen Kaiserpaares) |
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| Im Nordostturm des Bamberger Domes befindet sich die Marien- o. Gnadenpforte. Sie enthält im Tympanum die ältesten, noch der Romanik verhafteten Plastiken des Domes (ca. 1217), darunter die ältesten figürlichen Darstellungen von Kaiser Heinrich und Kaiserin Kunigunde: |
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| Im Zentrum des Tympanums thront die Muttergottes mit dem Kind. Ehrfurchtsvoll nähern sich von rechts zwei gekrönte Gestalten: Heinrich und Kunigunde. Beide tragen übrigens bereits in dieser Darstellung als Attribut ein Kirchenmodell. Links huldigen die Patrone des Domes, Georg (mit Schwert) und Petrus (mit Buch und Schlüssel) der Madonna. Die beiden flankierenden Personen werden als Bischof Ekbert von Andechs (1203-1237), der Erbauer des Domes, und als Dompropst Poppo von Andechs gedeutet. Zu Marias Füßen kniet eine kleine Gestalt mit Spruchband, bei der es sich um den Großmeister des deutschen Ordens, Hermann von Salza, handeln soll. |
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| NEUNDORFER, B.: Der Dom zu Bamberg: Mutterkirche des Erzbistums. Fotos von Ingeburg Limmer. Bamberg: St.-Otto-Verlag, 1989 (2. Auflage); S. 30-32. |
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| ZEISSNER, W. u. URBAN, J.: Das Bistum Bamberg in Geschichte und Gegenwart. Teil 5: Der Dom zu Bamberg - Kathedrale und Mutterkirche. Strasbourg: Editions du Signe, 1997; S. 14. |
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